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Griechenland | Wir sitzen alle im gleichen Boot | Cartoon (The Guardian, London)
(Cartoon) (Cartoon)
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Sind Sie für die Einführung von „Eurobonds" zur Schuldentilgung in der Euro-Zone ?
(Nachgefragt)
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Euro-Zone | Das Ende der deutschen Hegemonie (To Vima, Athen)
Paris hat einen neuen Kurs eingeschlagen, der das Kräfteverhältnis in der Europäischen Union verschiebt und Deutschland und seinem Sparkurs die Führungsrolle streitig macht. In diesem Kontext sehen die Griechen erstmals wieder ein kleines Licht am Ende des Tunnels und schöpfen neue Hoffnung, freut sich Athen. (Article)
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Roma | Immer noch diskriminierte Außenseiter
„Die Diskriminierungen dauern an“: So fasst România liberă die Schlussfolgerungen einer Studie der Europäischen Agentur für Grundrechte (FRA) zusammen. Aufgrund von Gesprächen mit über 22.000 Personen in Bulgarien, Rumänien, der Tschechischen Republik, Frankreich, Griechenland, Ungarn, Italien, Polen, Portugal, der Slowakei und Spanien erklärt der Bericht, dass die Roma nach wie vor als Ausgeschlossene und unter schwereren Bedingungen als die sonstige Bevölkerung leben.
Die Tageszeitung aus Bukarest meint, die Daten der FRA und des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (PNUD) zeigen, dass
über 80 Prozent der befragten Roma in von Armut bedrohten Haushalten leben, weniger als ein Drittel von ihnen ein Gehalt beziehen und nur 15 Prozent das Gymnasium besucht haben, im Vergleich zu 70 Prozent der restlichen Bevölkerung
Die Studie folgert, dass die Roma „ihrer Rechte, die durch die Gesetzgebung innerhalb der Europäischen Union gesichert sind, nicht bewusst genug“ sind. So kennen nur 40 Prozent der Roma die Gesetze zum Verbot der Diskriminierung ethnischer Minderheiten bei der Arbeitssuche.
(News in brief)
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Europäischer Rat | Krise? Da ist der Ausweg! (France Inter, Paris)
Am Sondergipfel vom 23. Mai haben die siebenundzwanzig EU-Mitgliedsstaaten akzeptiert, die Diskussionen über gemeinsame Investitionen und Eurobonds zu eröffnen. Damit haben sie es endlich geschafft, die Kluft zwischen „tugendhaften“ und „verschwendirischen“ Ländern zu überwinden. Ein Schritt in Richtung mehr wirtschaftliche Integration. (Article)
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Finanzen | EU-Abgeordnete für „Tobin-Steuer"
Während die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsländer in Brüssel an einem außerordentlichen Gipfel über das Wachstum teilnahmen, segnete das Europäische Parlament die so genannte Tobin-Steuer auf Finanztransaktionen ab. 487 Abgeordnete stimmten dafür, 152 dagegen und 46 enthielten sich. „Die gemeinsame Resolution des Parlaments – dessen Meinung zu diesem Thema rein konsultativ ist – befürwortet einen Vorschlag der Europäischen Kommission von September 2011“, erinnert La Tribune. Ein Inkrafttreten sei nicht vor Ende 2014 vorgesehen. Für die französische Wirtschaftszeitung,
sieht das Projekt der Kommission die Einrichtung einer Steuer auf Finanztransaktionen in der gesamten EU vor, zum Satz von 0,1% für Aktien und Anleihen und von 0,01% für andere Finanzprodukte. [Diese Maßnahme] könnte bis zu 57 Milliarden Euro einbringen, falls sie in der ganzen EU angewendet wird.
Das ist aber noch lange nicht gegeben, meint die Zeitung dazu:
Neun Länder, darunter Deutschland und Frankreich, befürworten ihre Einrichtung. Doch andere, wie Großbritannien, sind dagegen, denn sie befürchten eine zunehmende Standortverlagerung der Finanzaktivitäten.
Der britische Premierminister ließ während des Gipfeltreffens seinem Zorn freien Lauf, so der Telegraph auf der Titelseite mit einem Zitat David Camerons:
Die Steuer auf Finanztransaktionen ist eine schlechte Idee: [...] Sie wird die Rentenkosten erhöhen und den Verlust vieler Arbeitsplätze auslösen. Diese Steuer wird die Wettbewerbsfähigkeit Europas vermindern und ich werde sie um jeden Preis bekämpfen.
(News in brief)
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Die letzten Titelseiten | EU-Gipfel, Europäischer Rat
 EU-Gipfel Spanien und Frankreich fordern Eingreifen der EZBFrankreichs Staatspräsident François Hollande unterstützt die Forderung des spanischen Ministerpräsidenten, dass die Europäische Zentralbank solle sich stärker gegenüber jenen Schuldenländern engagieren, die die vereinbarte Sparpolitik respektieren. Originalartikel aus ABCABC Madrid Europäischer Rat EU-Wachstumsplan kommt nicht voranDie EU-Staats- und Regierungschefs stehen unter Druck. Gestern haben sie versucht, der Wachstum einen Schub zu geben, doch sind die Meinungsverschiedenheiten zu groß, als das eine schnelle Lösung in Aussicht steht. Originalartikel aus TrouwTrouw Amsterdam Europäischer Rat EU unterstützt Griechenland, bereitet jedoch Notfall-Plan vorDie europäischen Staats- und Regierungschefs haben sich für einen Verbleib Griechenlands in der Euro-Gruppe ausgesprochen und verlangt, das Land möge die im Rahmen des Hilfspaket vereinbarten Reformen umsetzen. Gleichzeitig bereiten ihre die Berater Notfallpläne für einen möglichen Euro-Ausstieg Griechenlands vor. Originalartikel aus I KathimeriniI Kathimerini Athen Europäischer Rat Eurozone bereit, Griechenland aufzugeben — und das SparenDie Euro-Länder beraten über Notfallpläne, sollte Griechenland aus der Währungsunion aussteigen. Während des gestrigen EU-Gipfels kam es zudem zum Schlagabtausch zwischen Frankreichs Staatspräsident François Hollande und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Forderung des Franzosen, die Schuldenländer mit Hilfe gemeinsamer Anleihen— Eurobonds — zu entlasten. Originalartikel aus The IndependentThe Independent London Europäischer Rat Eurzone: Paris und Berlin beharren auf ihren PositionenDer EU-Gipfel brachte nicht nur die unterschiedlichen Meinungen in den europäischen Hauptstädten an den Tag, sondern auch die großen Disparitäten innerhalb der Eurogruppe. Die Börsen reagierten mit einem kräftigen Rückgang der Aktienkurse. Originalartikel aus Les EchosLes Echos Paris Europäischer Rat Notfallpläne für den Griechen-ExitDie Euro-Staaten bereiten immer detaillierter einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Währungsunion vor. Eine Arbeitsgruppe aus den 17 Finanzsekretären der Euro-Regierungen hat erörtert, wie weit diese Vorbereitungen schon gediehen sind. Originalartikel aus Financial Times DeutschlandFinancial Times Deutschland Hamburg EM 2012 EM-Hysterie in den GerichtenDie polnische Justiz wird von der EM 2012 lahmgelegt. Häftlinge würden von den Gefängnissen der Austragungsorte wegtransferiert, und die Angst vor Auseinandersetzungen zwischen Hooligans ist so stark, dass die Gerichte laufende Verfahren aussetzen, um für außerordentliche Anhörungen in den Stadien bereitzustehen. Originalartikel aus RzeczpospolitaRzeczpospolita Warschau (Today's front pages)
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EU-Gipfel | Wachstum - ein magisches Wort (Trouw, Amsterdam)
Seit ein paar Wochen scheint „Wachstum“ das neue Zauberwort zu sein. Doch wie erzeugt man es? Es hat zwar noch keine praktischen Diskussionen zum Thema gegeben, doch Infrastrukturprojekte könnten vielleicht ein Lösungsansatz sein. Auszüge. (Article)
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Griechenland | Ein sicherer Finanzplatz? | Cartoon (Le Monde, Paris)
(Cartoon) (Cartoon)
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Literatur | Sarrazins Kreuzzug gegen den Euro
Wieder einmal schockiert Thilo Sarrazins „hässliche[r] nationalistische[r] Ton“. Nach seinem ebenso beliebten wie umstrittenen Buch über die Einwanderung in Deutschland sorgt er nun mit seinem neuen Werk „Europa braucht den Euro nicht" für Furore.
Dieses „Buch ist widerlich, mit falschen Argumenten behaftet und irreführend“, urteilt die Frankfurter Rundschau. Sarrazin, der selbst für den IWF, das deutsche Finanzministerium und die Bundesbank gearbeitet hat, sollte sich in diesen Gefilden eigentlich auskennen. Aber genau das kann er nicht, wirft ihm die deutsche Tageszeitung vor.
Sarrazin konstruiert den Gegensatz zwischen dem effizientem Nordeuropa und dem schludrigen Süden − fleißig gegen faul, weiß gegen braun. Club Med nennt er die Staaten, denen er unsolides Verhalten unterstellt. Wo verortet Sarrazin Frankreich? Im Club Med! Klar, hier schreibt ein Eurogegner, der zu wissen glaubt, warum Deutschland bislang so europafreundlich agiert hat. Die anhaltende Begeisterung für Europa sei nicht zu erklären „ohne die moralische Last der Nazizeit“. [...] Das Buch lügt. [...] Möge es in den Buchhandlungen vergammeln!
(News in brief)
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EU - Libyen | Ashtons Behörde unter Verdacht der Günstlingswirtschaft
Laut Rue89 ist das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) im Begriff, Untersuchungen einzuleiten, die aufdecken sollen, „unter welchen Bedingungen die EU einen wichtigen Auftrag in Libyen an ein britisches Unternehmen vergeben hat, das gar nicht dazu befugt war, in diesem Land tätig zu werden“.
Die Affäre, über die bereits EUobserver berichtete, dreht sich um die britische Firma G4S, die vom Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD) entgegen aller Erwartungen einen zehn Millionen schweren Vertrag erhielt, in dem sie sich dazu verpflichtet, die Einrichtungen der EU in Libyen zu schützen. Im Gegensatz zu allen anderen Bewerbern, die auf die Ausschreibung reagierten – darunter die ungarische Argus und die britisch-kanadische Garda World –, hatte es mit G4S „vorher nie einen Vertrag zur Sicherung einer europäischen Delegation gegeben“, betont Rue89.
Für das französische Nachrichtenportal wirft dieser Fall das Problem eines Interessenkonflikts innerhalb des EAD auf, der von der britischen Catherine Ashton geleitet wird:
Einige [...] verdächtigen Großbritannien, seinen Einfluss innerhalb des EAD unrechtmäßig auszunutzen, um seinen wichtigsten privaten Sicherheits- und Militärunternehmen Vorteile zu verschaffen.“
(News in brief)
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Eurozone | Die Stunde der Wahrheit hat geschlagen (El País, Madrid)
Griechenland aus der Eurozone austreten lassen? Die spanischen Banken retten? Den Gürtel noch enger schnallen, oder auf Wachstum setzen? Lauter Fragen, auf die die Eurozonen-Chefs beim Sondergipfel am heutigen 23. Mai Antworten finden müssen, wenn sie wollen, dass die Europäer auch in Zukunft noch an das gemeinschaftliche Projekt glauben. (Article)
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Die letzten Titelseiten | Deutschland-Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Niederlande, Irland
 Deutschland-Frankreich Eiszeit zwischen Frankreich und DeutschlandSchroff lehnt Angela Merkel François Hollandes Vorschlag ab, Eurobonds einzuführen. Der Zwist zwischen den beiden Ländern treibt ihren EU-Partnern Sorgenfalten auf die Stirn. Originalartikel aus Financial Times DeutschlandFinancial Times Deutschland Hamburg Deutschland-Frankreich Deutsch-Französischer Motor stottertAngela Merkel und François Hollande werden sich zum ersten Mal in Anwesenheit ihrer EU-Partner aussprechen, die am heutigen 23. Mai in Brüssel zusammengekommen sind. Im Vorfeld der Parlamentswahlen am 10. und 17. Juni will der neue Staatspräsident so tun als „ringe er zäh mit Angela Merkel“, meint Le Figaro. Laut der Tageszeitung will Hollande sich damit als alleiniger Wachstumsverfechter behaupten. Originalartikel aus Le FigaroLe Figaro Paris Europäische Eintracht, aber nur, was Griechenland angehtBeim EU-Gipfel in Brüssel wird es zwar um die griechischen Schulden gehen, jedoch stehen diese „auf dem Programm nicht an allererster Stelle“. Demnach „rechnet man auch nicht mit Entscheidungen“. Originalartikel aus I KathimeriniI Kathimerini Athen Großbritannien Verstoß gegen unsere DemokratieDas für Gefängnisinsassen in England und Wales geltende Wahlverbot verstößt gegen die Menschenrechte, entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte gestern in Straßburg. Für die Europa gegenüber feindlich gesinnte britische Tageszeitung setzen sich die „ungewählten europäischen Richter“ damit „rücksichtslos“ über das britische Parlament und „die britische Landeshoheit“ hinweg. Originalartikel aus The Daily MailThe Daily Mail London Krise oder Wähler: Die zweite Kammer sitzt zwischen den StühlenSeit dem 22. Mai diskutieren die Abgeordneten über die Ratifizierung des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Während er für die Pro-Europäer ein Mittel ist, um den Euro und letztlich die Wirtschaft zu retten, befürchten die Euro-Skeptiker Souveränitäts- und Geldverluste und fordern die Vertagung der Entscheidung auf die Zeit nach den vorgezogenen Parlamentswahlen am 12. September. Originalartikel aus De VolkskrantDe Volkskrant Amsterdam Irland Koalition hofft, dass der EU-Wachstumsgipfel das Referendums-„Ja“ beflügelt Irlands Regierungskoalition ist zuversichtlich: Die Tatsache, dass es beim heutigen EU-Gipfel in Brüssel insbesondere ums Wachstum gehen soll, könnte dafür sorgen, dass es beim Referendum zum Fiskalpakt am 31. Mai mehr „Ja“-Wähler gibt. Originalartikel aus The Irish TimesThe Irish Times Dublin Telefonüberwachungen überführen millionenschweren David RathNach der Veröffentlichung der Abhörprotokolle, die am 15. Mai zu David Raths Anklage geführt haben, sprach sich das Parlament für die Aufhebung der Immunität des sozialdemokratischen Abgeordneten aus. Dem ehemaligen Gesundheitsminister und ehemaligem Gouverneur der Region Mittelböhmen, der unter anderem EU-Subventionen veruntreut haben soll, wird Korruption und Schädigung der Interessen der EU vorgeworfen Originalartikel aus Lidové noviny Lidové noviny Prag (Today's front pages)
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Schweiz | Achtung, Welle! | Cartoon (Le Temps, Genf)
(Cartoon) (Cartoon)
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Krise in der Eurozone | Isoliert die Deutschen nicht (The Independent, London)
Indem sie den Rettungsschirm für die krisengeschädigten Länder der Eurozone unterstützte, ging Angela Merkel schon sehr viel weiter als es ihre Wähler gerne sehen. Die Euro-Bonds, die der neue französische Staatspräsident François Hollande erzwingen will, sind aber wohl ein Schritt zuviel. (Article)
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