Steuern senken?
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Politikfelder - Wirtschaft
Geschrieben von: Stefan Schwan   
Richtig, es wäre an der Zeit, nach Jahren der Steuererhöhungen auch wieder einmal die Steuern auf ein erträgliches Maß zu senken. Auch Grüne haben kein Geld zu verschenken. Trotzdem wissen gerade Unternehmer: Die Steuersenkungsversprechen von CDU und FDP sind unseriös. Die Staatsverschuldung liegt auf Rekordhöhe, wir können froh sein, wenn der Haushalt nicht völlig aus dem Ruder läuft. Man sollte mit offenen Karten spielen: Die FDP redet von Steuer¬senkungen, diskutiert aber intern bereits die nächste Mehrwertsteuererhöhung, die CDU redet von Abgabenreduzierung, will aber tatsächlich Abgaben weiter bürokratisieren. Die Grünen haben von Anfang an offen gesagt wo es langgeht: Mit einer einmaligen Vermögensabgabe sollen die gigantischen Lasten, die wir im Moment zukünftigen Generationen  aufbürden, gemildert werden. Die Grünen stehen darüber hinaus aber auch für strikte Ausgabenkontrolle und Kosten¬senkung. Wirtschaftliche Rentabilitätsprinzipien müssen sich nicht zuletzt auch in der Politik durch¬setzen. Auch Wettbewerbsverzerrungen durch Subventionen stehen die Grünen kritisch gegenüber. Legitim sind sie aus unserer Sicht nur, um neu entstehende Industrien anzuschieben. So sind selbst¬verständlich auch die Subventionen für die erneuer¬baren Energien zeitlich begrenzt und außerdem degressiv.
 

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    Die Modernisierung des Datenschutzes steht in Europa wieder ganz oben auf der Agenda -über 15 Jahre nach der EG-Datenschutzrichtlinie 95/46 und zwei Jahre nach dem Inkrafttreten des Vertrages von Lissabon. Auf EU-Ebene hat der Reformprozess bereits 2010 begonnen, mit einer ersten Mitteilung der Europäischen Kommission zum neuen Datenschutzrahmen und einer Konsultation der Öffentlichkeit. Erste Rechtsetzungsvorschläge sind für Juni 2012 angekündigt. Dabei befinden sich derzeit wesentliche Grundfragen der Reform noch in der politischen Debatte. So etwa die Anpassung des Datenschutzrechts an neue technische Entwicklungen, die Reichweite des Harmonisierungsbedarfs im Bereich des Polizei- und Strafrechts und die Ausgestaltung der (in der Grundrechtecharta garantierten) unabhängigen Kontrolle durch die Europäischen Datenschutzbeauftragten. Auf nationaler Ebene herrscht Reformstau. Die Bundesregierung wird voraussichtlich in dieser Legislaturperiode keine einzige datenschutzrechtliche Regelung auf den Weg bringen. In unserem Fachgespräch wollen wir zum einen diskutieren, inwieweit das Bundesdatenschutzgesetz noch geeignet ist, sachgerechte Lösungen für aktuelle Datenschutzfragen zu bieten und wo Reformbedarf besteht. Zum anderen wollen wir zentrale Fragen diskutieren, die durch das Internet aufgeworfen werden, zum Beispiel die Anwendbarkeit und Durchsetzbarkeit von Datenschutzbestimmungen im Internetkontext, die Definition des Personenbezuges und Datenschutzfragen im <b>...</b>
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